REVIEW: White Darkness (Nightingale)
Dan Swanös Neuauflage seiner Arbeiten mit NIGHTINGALE befindet sich mit “White Darkness“ auf der Zielgeraden. Das Album ist 2007 in Original erschienen, es ist das vorletzte Werk vor dem immer noch aktuellen “Retribution“ von 2014.
“White Darkness“ wurde komplett von Dans Bruder Dag geschrieben und darf klar dem altvorderen Hard Rock zugeordnet werden. Dieser Hard Rock ist wuchtig (“The Fields Of Life“), hat ein omnipräsentes Keyboard und meist einen progressiven Touch. Bei “Trial and Error“ bereichern dazu noch Chöre die Nummer, wie wir sie einst von KANSAS oder BOSTON hörten. Bei “Reasons“ leitet Dans Stimme durch die düster-schöne Melodie und packt den Zuhörer mit seinem wehmütigen Klang. Für Anhänger des Genres sind “White Darkness“ und sein noch etwas fluffiger gewordener Nachfolger eine Pflichtveranstaltung! Das Album unterhält auf absolut hohem Niveau: mal kraftvoll, mal sanft, erzählerisch, mit eigenem Profil, ausdrucksstark und atmosphärisch dicht.
Dazu hat Dan Swanö der Veröffentlichung noch weitere 5 Songs auf CD 1 in einem Rough Mix aus 2006 spendiert. Doch damit nicht genug - auf CD 2 gibt es noch weitere Originalversionen aus den 80er Jahren sowie Demos aus den Jahren 2000 bis 2025. Und natürlich gibt es das neu gemasterte Album nun auch erstmalig als Vinyl-Version.



